Zur Zeit ist bei mir wirklich der Wurm drin. Sorry, dass ich momentan eher weniger wortgewandt bin. Ich fühle mich ziemlich geplättet und ein wenig müde. Dementsprechend fällt vermutlich auch dieser Artikel aus.

Ein Beutelviech, wie ich bekanntlich eins bin, verliert mehr Flüssigkeit und kann diese auch schlechter aufnehmen. Wenn das dann noch mit einem Durchfallvirus zusammentrifft – Na danke. Und genau das trat bei mir ein.

Schon bevor der Virus sich so richtig breit machte, hatte ich ständig mit Völlegefühl und Übelkeit zutun.  Ursprünglich war deshalb ein Sellink MRT geplant, welches nun erstmal verworfen wurde. Am Wochenende wurde es dann wider Erwarten etwas heftiger, am Samstagabend konnte ich schon garnicht mehr aufrecht sitzen, ohne dass mein Kreislauf abkippte. Aber nein, ich Dickkopf wollte ja abwarten. (déjá-vu-Effekt ftw. Erinnert ihr euch?) Ich wurde immer schwächer und habe nun ein „Kampfgewicht“ von 46 kg. Man sieht meine Rippen und ich fühle mich wirklich schlecht damit. Dünn-sein finde ich einfach nur unangenehm und nicht ansehnlich. 

Mama schleppte mich dann kurzerhand gestern zum Arzt. Und da merkte ich erst recht, wie schlecht es mir eigentlich ging. Ich konnte kaum aus dem Haus ins Taxi laufen, beim Laufen wurden plötzlich meine Hände taub und verkrampft, ich wurde ordentlich tachykard  und der Kreislauf verabschiedete sich immer mehr.

Nach kurzer Untersuchung rief der Arzt einen KTW, da ich, welch ein Wunder – krankenhausreif war. Noch in der Praxis rief er auch bei der Chirurgie an, damit ich nicht auf die Kinderstation muss. Unsere richtig engagierte Chefartsekretärin versuchte das zu klären, das Theater mit der KS 2011 ist dort bekannt. Dazu aber mehr in einem späteren Artikel. Die beiden Sanis bekamen den Auftrag, mich zu der chirurgischen Notaufnahme zu bringen.

Als ich dort ankam, sah mich der diensthabende Pfleger nur an und fragte die Sanis, wie alt ich sei. „Hm. Nee, die muss zu den Kindern!“ Meine Mutter antwortete ihm, dass das so abgemacht wurde und dass er doch bitte selbst im Sekretariat anruffen solle. Das wurde von ihm mit: „Die Sekretärin is‘ keine Kinderärztin“ abgewiegelt. Nunja. Dann kam ich eben doch in die Pädiatrie… In der Notaufnahme wurde ich innerhalb weniger Minuten versorgt, der Zugang saß sogar nach dem zweiten Stich und die erste Infusion lief rasch ein. Auch das Personal und die Atmosphäre dort war wirklich nett. Ich konnte dann wieder mit Mum über RTW-Aufbauten philosophieren…^^ (Anm. d- PJ’lerin: Woher weisst du das alles? Willst du Feuerwehrfrau werden?“ -„Nee, lieber Medizin oder Bio studieren. Ich bin halt’n Freak.“ – „Sehr gute Wahl!“) 

Dann war alles geklärt und ich kam auf die Station. Zum Glück kam der Lieblings-Transporter David, den ich schon richtig lange kenne und wir haben uns beim durch den Verbindungstunnel – Fahren ein bisschen unterhalten.

Und jetzt… liege ich hier auf der Station. Bisher noch nichts Aufregendes passiert. Ich bekomme Infusionen und falls nötig, etwas gegen Übelkeit, irgendwann wird hoffentlich auch mein Doc vorbeikommen, weil die Wunde spinnt. Zumindest die nächsten Werktage werde ich hier noch ausharren müssen. Ich hoffe, nicht allzuviel Schulstoff zu versäumen. Mein zweites Grips-Wochenende muss ich schon ausfallen lassen…-.-

9 thoughts on “

  1. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Oh weia, werd‘ schnell wieder fit!!!

    Bin eine mehr oder weniger neue Leserin, und total beeindruckt von Deinem souveränen Umgang mit allem!

    Liebe Grüße!!

    P.S.: Was ist denn ein Grips-Wochenende?

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      hallo katha! willkommen hier 🙂
      danke für dein lob!
      das grips-wochenende ist eine seminarfahrt von grips gewinnt, einem schülerstipendium, das mich und einige andere jugendliche bis zum abi begleiten wird. ich denke, ich werde darüber nochmal gesondert schreiben

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      dankeschön! 🙂

      meine mama hat das für mich geklärt – die selbe veranstaltung gibt es auch nächstes jahr. dann fahre ich halt einmal bei dem nächsten jahrgang mit! 🙂

  2. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Einderseits: Blöd, dass du jetzt ungeplant da rumliegen ‚darfst‘. Andererseits: Ließe sich das irgendwie als eine Art Urlaub verkaufen?

    Zu „Bisher noch nichts Aufregendes passiert.“ fällt mir spontan der Wowereit ein: Und Das Ist Auch Gut So. Aufregendes ist im Krankenhaus eher nicht lustig. Da fällt mir jetzt das Wort „chillax“ ein, was krampfhaft versucht kuhl auszusehen…

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