Nun gehe ich ja schon eine Weile in die neue Schule.

Ehrlich gesagt, gefällt es mir dort sehr gut.

Leider habe ich es aber schwerer, als die anderen Schüler. Ich ermüde sehr schnell und meine Muskeln sind hypoton, haben also nicht genug Kraft, mich zu halten. Das sorgt dafür, dass meine Haltung immer krumm wie eine Banane oder wie ich als Helifan sage – eine Piasecki H-21 (Flying Banana 😀 ) ist.  Oft schlafe ich im Unterricht ein oder werde plötzlich so müde, dass ich nicht mehr aufpassen kann und die Bedeutung der gesprochenen Worte nicht mehr verstehe. Unterdrücken lässt sich das nicht und kommt völlig unvermittelt. Ich hab deswegen einen Termin in einer neuropädiatrischen Klinik, denn es kann ja auch sein, dass ich noch etwas ganz anderes habe, als krankheitsbedingte Müdigkeit. ( Ein Landeplatz ist dort vorhanden. Yeah! 😀 )

So. Nun zum eigentlichen Thema!

Das Verhalten zweier Lehrer ist mehr als fragwürdig.

Besonders das meiner Englischlehrerin.

Es fing damit an, dass sie mich vor der Klasse bloßgestellt hat, weil ich keine indirekte Rede bilden konnte. – oh Wunder, ich hatte fast vier Jahre kaum ordentlichen Unterricht… Sie sagte vor der ganzen Klasse, dass sie, sollte ich „so weiter machen“ dem Jahrgangsleiter erzählen würde, dass es ein fataler Fehler gewesen wäre, dass ich an diese Schule gekommen bin. Ich wollte kontern, aber ich wäre zu frech gewesen. Ich bin sehr schlagfertig, was allerdings manchmal ziemlich heftig werden kann und irgendwann habe ich die Impulsivität dann garnicht mehr im Griff, sodass ich mich aufrege und schimpfe wie ein Rohrspatz. Ist mir schon ein paar   mal passiert, sodass ich extrem vorsichtig geworden bin und lieber nicht viel sage, um ruhig zu bleiben.  Also hielt ich lieber die Klappe und meinte sowas wie „Das werden wir mal sehen“ oder so.

Als ich zum Klassenarbeitnachschreiben ging und ein paar Sekunden nach der Lehrerin im Raum der Sozialpädagogen, unseren „Mädels für alles“ ankam, hörte ich diese Lehrerin mit der Pädagogin reden. Die Lehrerin meinte wörtlich: „Es ist ja nicht nur so, dass sie viel fehlt, chaotisch ist sie ja auch…“ Dann ging ich in den Raum. Tja, Pech gehabt. ich hab’s gehört. 😉  Ich kam etwas später, weil ich meine Federtasche in der Schultasche gesucht habe. Das ließ sie darauf schließen, dass ich chaotisch sei. Darauf hätte sie mich ansprechen sollen. „ich merke, du bist sehr chaotisch, versuche bitte, organisierter zu sein“ oder so in der Art. Dass sie hinter meinem Rücken über meine Angewohnheiten spricht, wundert mich, denn man sagt so etwas ja nicht einfach belanglos.

Dann kam die nächste Unverschämtheit. Meine Klassenarbeit wurde unfair bewertet.

Das Erste: ein deutlich als Solches erkennbaren GROßES „I“ wurde von ihr als kleines i „erkannt“. Dazu wurde ein Satz bei der indirekten Rede unfarie bewertet. Ich hatte da keinen Fehler und hätte keinen Punktabzug haben dürfen.

Außerdem wurde meine Beschreibung vom Kreisdiagramm falsch bewertet. Es wurde inhaltlich und die Wortwahl wurde bewertet. (Beides separat) Inhaltlich war alles korrekt und ich bekomme anstatt 5 nur 3 Punkte!

Als ich die Lehrerin darauf ansprach, kam nur ein trockenes: „An deiner Note wird sich trotzdem nichts ändern, da brauchste nicht zu diskutieren“. Ich habe eine drei bekommen. Weil ich bei einem Lückentext zu unaufmerksam war. Wobei ich diese Note völlig in Ordnung finde.

Am Ende der Stunde kam die Sozialpädagogin kurz in den Klassenraum, weil ich ihr einen Zettel geben musste. Ich habe ihr eine Vorlage für einen „Aufklärungsbogen“, der den Lehrern meine Einschränkungen erklärt gezeigt.  Die Lehrerin war noch im Raum. Plötzlich fing diese Lehrerin an, zu mir zu sagen, dass ich mir durch meine Krankheit bessere Noten ergaunern wollen würde. Die SozPäd war da sogar noch im Raum. Diese Lehrerin muss ganz schön mutig sein. Ich entgegnete ihr, dass das nicht stimmt, dass ich den Bogen nur angefertigt habe, um Missverständnisse zu vermeiden. Wurde von dieser blöden Kuh aber völlig ignoriert. Ich hatte den Eindruck, dass die Sozialpädagogin auch etwas erschrocken über das Verhalten der Lehrerin war.

In einer anderen Englischstunde war ich total müde und musste mich am Tisch abstützen, weil ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte. Mitten in der Stunde fängt die an, mich wegen meiner Haltung anzumeckern! Sie wolle so eine Haltung nicht sehen, da diese Haltung starkes Desinteresse ausdrücken würde. Angeblich würde ich mich ja eh‘ nicht für den Unterricht interessieren, da ich angeblich nicht aufpassen würde. Ich sagte ihr, dass ich mich nicht mehr aufrecht halten kann und mich selbstverständlich auch woanders hinsetzen kann, sodass sie mich nicht mehr im Blickfeld hat. Außerdem habe ich aufgepasst, auch wenn es mir schwer fiel. Nein, mich wegsetzen sollte ich nicht. Ein wenig später hat sie dann wieder mit ihren Unterstellungen angefangen, sie wurde auf mich aufmerksam, weil ein Hubschrauber bei uns rüberflog und eine aus meiner Klasse „Pilotin, da ist ein Hubschrauber“ quäkte.  Als Stillarbeit angesagt war, sprach sie mich wieder an. „Ich verstehe ja, dass es dir nicht gut geht. Ist ja gar keine große Sache. Willst du nicht in den Krankenraum gehen?“ Ich fragte sie, wo der zu finden ist. Sie meinte, dass er in einem anderem Gebäude (das ist so ein kleines „Schuldorf mit relativ weit auseinander liegenden Gebäuden) ist. Dieses Gebäude ist geschätzt 150-200 m von unserem Klassenraum entfernt. Selbstversändlich kann ich in so einem Zustand da nicht hinlaufen. Außerdem hat die Müdigkeit nichts mit „sich schlecht fühlen“ oder einer akuten Krankheit zu tun. Ich bin dann einfach erschöpft, was in dem Alltag mit meiner Besonderheit stinknormal ist. Das sagte ich ihr auch. Außerdem wollte ich weiter im Unterricht sein. Darauf fing sie wieder mit ihrem Müll an: “ Dann bleib doch, wenn es dir nicht gut geht, gleich zuhause. Vielleicht ist es ja auch garnicht so, dass du so furchtbar müde bist und einfach keine Lust auf den Unterricht hast. Schon diese Haltung drückt deine Einstellung aus!“ – so in der Art quasselte die noch weiter auf mich ein. Was ich sage wurde nicht zur Kenntnis genommen. Mich ärgert es auch, dass Mitschüler, die mich fast täglich „so“ erleben, ihr Maul nicht aufbekamen und selbst sagten, dass das bei mir jeden Tag so ist.

Übrigens ist das mein Aufklärungsbogen als .pdf-Datei: FürLehrer

26 thoughts on “Hass von Lehrern

  1. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Unfaire Lehrer gibt es überall. Was da bei mir geholfen hat (ohne, dass ich das zu der Zeit wusste): Mein Vater hat damals meiner Mathe-Lehrerin einen Verbaleinlauf verpasst. Die hatte mir da auch schon eine Klassenarbeit falsch bewertet (wenn ich zwei falsch als Fehler markierte Aufgaben finde, und aus der 6 eine 5- wird, ist das nicht toll, aber immerhin). Und im Jahr danach (nach dem Einlauf) war die Frau zahmer. Dann sind wir aber umgezogen, und ich kam an eine andere Schule. Wäre im Nachhinein schon spannend gewesen, ob die Frau nochmal nachbehandelt hjätte werden wollen…

    Was vielleicht helfen könnte: Kannst du/deine Eltern mit der Lehrerin reden? Wenn nein, im Unterricht darauf hinweisen, dass du dich unfair behandelt fühlst, und mit der Schulleitung reden. Das hilft auch nicht zwingend, aber ich hab den dumpfen Verdacht, dass Bullys nicht bloßgestellt werden wollen. Und im Zweifelsfall kann ein Einlauf (igitt) immer helfen 😉

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      mist! der artiekl ist noch garicht fertig – ich nehme ihn wieder zurück, der muss noch dringend ergänzt werden u.a. mit bildern der arbeit, usw.
      vielen dank für deine tipps! meine mutter wird demnächst dort „antanzen“ und die gute frau zur sau machen. 😀

  2. Unknown Unknown Unknown Unknown

    oha, da hat es ja jemand auf dich abgesehen. Beißende Hunde haben oft Angst. Und du bist ja ein starker Charakter. Schade, dass gerade Lehrer im sozialen Umgang nur die Note vierminus bekommen (also nicht alle, aber die schon, gell?). Ich drücke dir die daumen!

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      oh je, der artikel war noch garnicht fertig… ich wollte eigentlich noch ein paar bilder von der arbeit etc. einfügen ud zu ede schreiben 😀

      du hast aber völlig recht, mit dem, was du sagst!

  3. Unknown Unknown Unknown Unknown

    sach’ma, Pilotin,
    werden die Lehrer (m/w) nicht ausreichend informiert über „Besonderheiten“ ihrer Schüler (ebenfalls m/w)?
    Ich will Dir nicht noch mehr Oberwasser geben (ist Deinem Alter erfahrungsgemäß nicht immer zuträglich 😉 ), aber zwei Fragen habe ich noch:
    1. welche Aufgabe hat die Sozialpädagogin (wenn nicht die?), über derartige Vorgänge an „geeigneter Stelle“ zu berichten und
    2. zu meiner Zeit gab es noch den Klassensprecher (m/w), der sich in der Regel für alle Klassenmitglieder eingesetzt hat (manchmal auch mit psychischer Brachialgewalt). Ist diese „Funktion“ aus der Mode gekommen?
    Liebe Grüße und halt‘ durch – „trotzdem“
    Hajo

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      hey, die klassensprecher trauen sich das bei uns sicher nicht… heutzutage ist das leider anders -.-
      die sozialpädagogin ist einfach das „mädchen für alles“. in meinem fall kümmert sie sich um das abgeben von bescheinigungen, aber sie ist auch als vermittler zwischen schüler und lehrern. ich möchte die sache aber selbst in die hand nehmen und in die offensive gehen. ich werde diese lehrerin fragen, was sie für ein problem mit mir hat und werde klarstellen, dass sie mich so nicht zu behandeln hat und dass ich sonst konsequenzen draus ziehen werde. 🙂

      1. Unknown Unknown Unknown Unknown

        das ist gut, selbst aktiv zu werden ist immer die beste Lösung, solange sie nicht gegen die Interessen „der Anderen“ wirkt.
        mach‘ weiter so!

  4. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Hey,
    viel Glück für die Situation in der Schule. Ich hatte das auch mal, dass ein Lehrer mich (unerklärlicherweise) extrem fies behandelt hat, das war aber schon in der Oberstufe. Da du ja noch etwas mehr Zeit vor dir hast, würd ich dir raten, die Verbündete zu suchen (Vertrauenslehrer/Klassenlehrer/etc.) Finde es auch gut, dass deine Mutter mit dieser gruseligen Lehrerin sprechen wird.
    Alles Gute!

  5. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Hallo,
    ich lese hier noch nicht allzu lange mit, aber jetzt will ich auch mal meinen Senf dazugeben 😉
    Es ist doch irgendwie ein gutes Gefühl, dass meine Klassenkameraden mir Rückhalt geben würde. Ich halte es aber auch für wichtig, dass deine Eltern mal mit der Lehrerin reden. Bei uns an der Schule ist es manchmal so, dass Schüler allgemein nicht für voll genommen werden. Scheint wohl ein Resultat des komplett respektlosen Umgangstons mancher Schüler gegenüber den Lehrern zu sein. Aber was die Lehrerin da von sich gegeben hat ist… Ach ich spare mir die Worte.
    Trotzdem wirst du damit bestimmt fertig 🙂

    Ist dieser Bogen für die Lehrer eigentlich von deinen Eltern unterschrieben? Wirkt sicherlich eindrucksvoller.

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      hallo, willkommen bei mir! 🙂
      ich habe ein ärztliches attest (vom behandelden chirurgen).
      glücklicherweise gehen die schüler bei uns respektvoll mit den lehrern um, genauso wie die lehrer (mit ausnahme der eng-lehrerin) mit uns. ich bin mal auf den morgigen schultag gespannt, wir haben wieder englisch…

  6. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Ich würde in deiner „Lehrererklärung“ dem Stoma klipp und klar noch die deutsche Bezeichnung „Künstlicher Darmausgang“ anfügen. Auch würde ich die Stoma-Versorgung in klareren Worten beschreiben: „Beutel wechseln“, „Hautschutz erneuern“ oder so ähnlich. Nicht alle lesen – wie Du – den Pscherembel aus Neugier oder Langeweile. Klar und verständlich sollen Schüler den Lehrstoff serviert bekommen – nimm einfach auch klare, verständliche, deutsche Worte – dass ist weder unhöflich noch unflätig. Manchem mag das drastisch vorkommen, aber andere wissen mit einem „Stoma“ gar nichts anzufangen, sagen „ja klar“ und legen das unter „fernen liefen…“ ab. Das Problem offen und klar, aber respektvoll und höflich zu benennen, schadet selten…

    …und wenn Du wirklich heftig sein willst,kannst Du ja so eine Haßlehrerin mal fragen, ob sie Dir mal helfen kann dabei. (Nein, das mein ich jetzt gerade nicht erst…) 😉

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      ich muss gestehen… das war absicht… ich hatte schonmal die erfahrung gemacht, dass ein erwachsener ekel oder was auch immer gegen mich wegen des stomas empfand. ich bin eigentlich so eine, die sich denkt, dass menschen, die mich nicht 100 pro akzeptieren, mir den buckel runterrutschen können, deshalb habe ich meine klassenkameraden auf „deutsch“ aufgeklärt – die wissen von dem beutel und auch, was sich darin befindet. allerdings bin ich von den schülern nicht abhängig. von den lehrern allerdings schon. manche nehmen – wie diese englischlehrerin – persönliche unstimmigkeiten als grund, unfair zu benoten. das darf auf keinen fall vorkommen! darum habe ich auf ausufernde erklärungen verzichtet, jedoch geschrieben, dass fragen gern beantwortet werden. 🙂

      1. Unknown Unknown Unknown Unknown

        Das Problem, welches ich da vermute (und unterstelle), ist halt, dass bei der Voraussetzung Deiner „Erschleichung eines Vorteils“ gar keine Fragen gestellt werden, auch wenn die Person keinen Plan hat, was es bedeutet. Die Geschichte mit dem „abstoßend“ ist durchaus möglich – leider – aber, und da gehts es mir jetzt nicht um „Mitleid“ sondern nur um „Verständnis“, wenn es diejenie Person nicht versteht, wird es leider kein Verständnis geben. Traurig genug, dass wir sowas hier überhaupt diskutieren (müssen) [hier wie auch in der Gesellschaft allgemein].

        1. Unknown Unknown Unknown Unknown

          da haste recht. ich habe aber schon gute erfahrungen gemacht und fragen beantwortet. glücklicherweise gibt es auch eine sehr liebe lehrerin, die die situation gut versteht und vermittelt. im vordergrund steht sogar nicht einmal das stoma, sondern eher diese müdigkeit und das eige fehlen. ich muss oft arbeiten nachschreiben und es ist total peinlich, einfach im unterricht zu schlafen und ne 5 zu bekommen. in chemie bekam ich deswegen einen versuch kaum mit und habe mir ne 5 eingehandelt, weil wir ausgerechnet an dem tag die protokolle abgeben mussten… -.-

      2. Unknown Unknown Unknown Unknown

        Mir fällt nur noch ein sinnvoller Weg ein: Die Sozialpädagogin bitten, ein Gespräch zusammen mit ihr, Dir, der Englischlehrerin, dem Direktor (und gegebenenfalls einem Elternteil) zu führen. Ganz offen, ganz ehrlich, der Direktor und das Elternteil erst einmal als „stille Zeugen“. Und da solltest Du auch sagen, dass Du Dich geschnitten fühlst, und wie das Zustande kommt. Und da solltest Du gegebenenfalls ein wenig mit Deinem Fachwissen zu Propofol protzen und eventuell tatsächlich etwas „optische Schocktherapie“ machen, damit Dein Gesamtzustand der Englischlehrerin nicht weiter spanisch vorkommt. Denn so weitergehen, wie Du es beschrieben hast, kann es ja in Deinem Englischunterricht wohl kaum…

        Ich wünsche Dir viel Erfolg im Unterricht.

        1. Unknown Unknown Unknown Unknown

          danke! 🙂
          na ja, mein bauch reicht noch nicht für ne „schocktherapie“, der sieht ziemlich schön aus 😀
          aber im grunde genommen ist das eine tolle idee! 🙂 meine mutter meinte vorhin, dass bei der dame das geschrei groß wäre, wenn sie selbst in meine situation käme… wie recht sie damit hat!
          das ist halt so – und betrifft alle berufsgruppen – man muss etwas erleben, um es zu verstehen. bestes beispiel sind chirurgen, die den schmerz beim bauchtuchziehen nicht nachvollziehen können und somit logischwerweise der meinung sind (sich aber noch nie direkt so geäußert haben, ist meine sicht), dass die gewünschte narkose dafür nur „teeniegehabe“ oder was weiß ich sei. ich schweife ab… morgen haben wir wieder englisch… halte euch auf dem laufenden! 🙂

  7. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Da hast du ja – leider! – wirklich ein bösartiges Exemplar erwischt.
    Ich kann das so gar nicht nachvollziehen – wenn man das Gefühl hat, mit einem Schüler stimmt etwas nicht, dann nimmt man den beiseite und fragt. Also…. normale Menschen zumindest tun das…
    Hat sich etwas geändert inzwischen?

  8. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Menschen die so irrational reagieren werden durch irgendetwas an dir getriggert. Sei es deine Schwäche, deine Haltung, deine Krankheit, deine Aussenseiterposition. Meistens hängt das mit eigenen unverarbeiteten Ängsten, Erlebnissen, Gefühlen zusammen, die durch deine Gegenwart berührt bzw. getriggert werden.

    Diese Personen sind normalerweise nicht direkt einem rationalen Gespräch zugänglich, weil sie in solch einer rationalen Konfrontation auch wieder mit ihrem eigenen Problem konfrontiert wären. Sie tun einfach alles um das abzublocken und suchen sie in dir den Sündenbock für den Frust den sie fühlen und lassen diesen an dir aus, weil sie die Alternative, nämlich die Erkenntniss der Selbstkonfrontation mit Problemen nicht gewachsen sind, meist aus Angst.

    Hier hilft es nicht auf die Menschen einzuwirken und um Verständniss zu werben, weil genau das fehlt den Betroffenen Personenkreisen ja für sich selbst! Das können sie also dir nicht entgegenbringen, es fehlt ihnen. Und daran herumzurühren und auf Gutmütigkeit und Mitgefühl zu setzen, provoziert die Betroffenen oft nur und bringt überhaupt nichts.

    Klüger ist es meistens, wenn man klar und sachlich fachliche Fakten schafft. Hinweise von der Krankenkasse, ein Arztbrief an die Lehrerin. Die Schiene für die Kommunikation ist fasst immer besser zu sagen „Ja ich verstehe das der Eindruck so für Sie entstehen muss, aber ich habe hier die Informationen vom Facharzt mit den Anweisungen für die Schule und Lehrer“. Damit ist die Sachinformation bei der Lehrerin, das Thema geklärt und vor allem über eine fremde Autorität (den Arzt!“) unverfänglich angeordnet.
    Funktioniert das noch nicht, kann ein offenes Gespräch gewählt werden über einen Vorgesetzten der Lehrerin. Es sollte aber nie um das Werben um Mitgefühl und Verständniss gehen, sondern die Sachebene abgehandelt werden.

    Nicht: „Sie sehen wie krank ich bin, wie schlecht es mir geht das ich so müde bin!“

    Sondern: „Ich verstehe das meine Gegenwart ihre Arbeit als Lehrerin nicht leichter macht. Mein Arzt weist Sie darauf hin, das Müdigkeit, Haltungsprobleme und Wahrnehmungsschwierigkeiten unbeabsichtigt und unbeeinflussbar regelmäßig vorkommen.“

    Im Auftreten ist Ruhe und Gelassenheit immer das Wichtigste. Vorbereitung für Gespräche, Atteste, Ansprechpartner in Selbsthilfegruppen oder Therapeuten, die offen für eine Pädagogenberatung sind können sicher sehr helfen selbst ruhig zu bleiben und Kompetent und Selbstsicher seinen Standpunkt zu vermitteln.

    Viel Erfolg dir!

    MFG

    1. Unknown Unknown Unknown Unknown

      hey,
      ein arztbrief liegt bei. dass der zettel „so“ rüber kommt, ist nichtmal beabsichtigt. ich habe den wisch oben beispielsweise gerade wegen der lehrerin geschrieben, weil die mir schließlich „nicht-wollen“ und das verlangen nach vorteilen in der benotung unterstellte. was meinst du mit „aussenseiterposition“? ich bin recht gut intergriert und habe mich mit ein paar mädels angefreundet. 🙂
      deine these könnte aber wirklich zutreffen! daran habe ich noch garnicht gedacht! das ist wirklich ilfreich für mich. danke! 🙂

  9. Unknown Unknown Unknown Unknown

    uuuuiii, kenne ich auch solche Lehrer, da kann man als „normaler Mensch“ nix gegen machen vielleicht (hoffentlich 🙂 )schaffst du das. Ich weiß ja nicht, was so eine Schulpädagogin ist (wir haben das meines Wissens nicht an der Schule) aber bei uns kann man sich dann wenigstens im Sekretariat über den Lehrer bschweren. Probiers mal 😀

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