Ich hasse dieses Wort.

Was ich stört, ist das „Para“.
Es kommt aus dem Griechischen und bedeutet „neben“, bzw. „gegen“.

Ist der Sport von erkrankten/behinderten Menschen also „nebensächlich“? – Meiner Meinung nach nicht.

Ich finde es nicht gut, dass behinderte Sportler ihre Olympiade separat austragen müssen. „Para“, eben. Es trägt nicht besonders zu einem „selbstverständlich-Nehmen“ von Menschen mit einer auffallenden Körperbehinderung bei.

Mein Vorschlag: Eine Olympiade für alle.

Natürlich muss man die Menschen je nach Behinderung einteilen, damit niemand Vor oder Nachteile im Wettkampf hat. Es würde einige neue Wettkämpfe geben. Vielleicht würden sich auch gesunde Sportler für Sportarten wie z.B. Rollstuhlbasketball interessieren. Wäre ja eine Herausforderung. Ich stelle mir dies um Einiges schwerer vor, als laufend Basketball zu spielen. Vielleicht würden Mannschaften mit Laufenden und Rollifahrern gegründet werden.

Gesunde Spieler könnten sich ein Bild von den Schwierigkeiten der kranken Sportler machen. Manche sind sicher beeindruckt.Vielleicht sogar so beeindruckt, dass sie neue Stiftungen in die Welt rufen, bzw. Stiftungen fördern und somit ein Wenig die Forschung oder eben die Aktivitäten der jeweiligen (Selbsthilfe?)-Vereine unterstützen.

Aber besonders würde damit für ein gutes Miteinander geworben werden.

Sport steht schließlich besonders für Teamgeist.

 

Mir ist klar, dass das warscheinlich nur ein Wunsch bleibt.

2 thoughts on “„Para“-lympics

  1. Unknown Unknown Unknown Unknown

    Du hast es gut erfasst. Ein weiterer Aspekt wäre, dass, würden wir die beiden Spiele zusammenlegen, die Frage nach Ungleichbehandlung bezüglich der Prämien entfiele.
    Vielleicht etwas kompliziert ausgedrückt (is‘ schon etwas spät für einen alten Mann 😉 ), aber ich denke, Du weisst, was ich meine.
    Grüße
    Hajo

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