Wie ihr wisst, ging gestern einer meiner größten Wünsche in Erfüllung – „Christoph“ anschauen!

Es war einfach GENIAL! Besser kann ich es nicht beschreiben. So viel Spaß hatte ich lang nicht mehr. Den ganzen Tag und Abend lang soll ich laut meiner Mutter selig vor mich hin gegrinst haben. 🙂

Hier ein paar Fotos vom Heli, einer EC 135 P2. Anfangs hieß die EC 135 noch BO 108. Sie wurde von der Firma Messerschmidt Bölkow-Böhm entwickelt, (deshalb „BO“ vorn) die nun in Eurocopter DE aufging. sie ist eine Weiterntwicklung der bekannten BO 105. Die EC 135 besitzt einen gelenklosen Rotorkopf, der Vibrationen mindert, hat seit 1992-93 den Fenestron, FADEC und ist sehr wartungsarm.

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Wusstet ihr, dass er im Einsatz regulär 230 km/h  schnell fliegen kann? Die Rotorblätter sind auch riesig – ihr Umfang misst 10, 20 m, wobei der Hubschrauber selbst 12,19 m lang ist und 3,51 m hoch. Der Rotor ist aus CFK gefertigt.

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Das ist der fenestron. es handelt sich hierbei um einen „ummantelten“ Heckrotor. Diese Form von Heckrotor stammt aus dem Hause Aérospatiale, dem französischem Teil von Eurocopter. Der Heckrotor ist deutlich leiser als ein Üblicher und soll weniger Gefahren birgen. Meiner Meinung nach sieht er auch definitiv besser aus. 🙂

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Das ist der IBF. IBF steht für Inlet Barrier Filter. Er soll die Triebwerke vor Verschmutzung durch Sand, Staub und Ähnliches verhindern. Es gibt auch noch den sogenannten „Centrisep“, der die selbe Aufgabe hat. Schaut euch mal den Link an http://cdn-www.airliners.net/aviation-photos/small/1/7/5/1911571.jpg  , da ist ein Foto vom Berliner Stamm RTH, der mit dem System ausgestattet ist. Der Centrisep ist der schwarze „Kasten“, vorne auf dem Hubschrauber.

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Das ist eines der beiden Triebwerke. Dieser Hubschrauber hat zwei Pratt und Whitney PW 206 B. Es gibt auch eine Variante des Maschinentyps, die Turbomeca Arrius 2B – Turbinen hat.

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Hier demonstriert uns der Pilot, wie das GPS-System funktioniert.

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Das Cockpit! 🙂 Mit den Pedalen, dem Steuerknüppel und dem Hebel, (rechts) kann man die Geschwindigkeit, den Auftrieb, die Verschiebung der Heckrotorblätter und die Verschiebung der Hauptrotorblätter steuern.

(Erlärung zur Steuerung, aus Wikipedia herauskopiert)

Anders als im Starrflügel-Flugzeug sitzt der Pilot eines Hubschraubers in der Regel auf der rechten Seite. Zur Steuerung benötigt er beide Hände und Füße:

  • Mit der linken Hand kontrolliert er über einen Hebel die kollektive Blattverstellung (engl. Pitch). Im nebenstehenden Foto des Eurocopter-Cockpits ist dieser Hebel rechts von der Mittelkonsole bzw. links neben dem Pilotensitz zu sehen. Dabei wird die Taumelscheibe gerade über die Rotorachse nach oben bzw. unten geschoben und so der Anstellwinkel aller Rotorblätter des Hauptrotors in gleichem Maße geändert und damit der Auftrieb erhöht oder vermindert. Dadurch steigt bzw. sinkt der Hubschrauber. Um bei Vergrößerung des Anstellwinkels der Hauptrotorblätter den Abfall der Rotordrehzahl durch die daraus resultierende Erhöhung des Luftwiderstandes zu verhindern, wird über diesen Hebel auch die Motor- bzw. Turbinenleistung erhöht. Das erfolgt entweder manuell mit einem Drehgriff am Hebel oder automatisch. Durch die Änderung der Motor- bzw. Turbinenleistung wird auch das erzeugte Drehmoment geändert, was ein Gegensteuern über den Heckrotor erforderlich macht.
  • Mit der rechten Hand kontrolliert der Pilot über den Steuerknüppel (im nebenstehenden Foto der S-förmig gebogene Knüppel mittig vor dem Pilotensitz) die zyklische Blattverstellung. Dadurch wird die Taumelscheibe geneigt und die Rotorebene entsprechend geändert und so die Bewegung des Hubschraubers um die Längs- (Rollen nach links oder rechts) und Querachse (Nicken nach vorne oder hinten) eingeleitet. Die mit dem Steuerknüppel über die Taumelscheibe an den Rotorkopf gegebenen Steuerimpulse ermöglichen auch Kombinationen von Nick- und Rollbewegungen.
  • Am Cockpitboden befinden sich zwei Pedale (im nebenstehenden Foto nur links unten neben dem Instrumentenbrett auf der Copilotenseite zu sehen), mit denen der Anstellwinkel des Heckrotors und damit die Bewegung des Hubschraubers um die Gierachse (Hochachse), also die Drehung nach rechts bzw. links, gesteuert wird

copied by wikipedia^^

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Der Patienten – NA -RettAss-Raum

Die medizinische Ausstattung umfasst:

Beatmungsgerät – Oxy.log 3000

Monitor/AED – Cor.puls  + falls der Corpuls aussfällt, Masi.mo Handheld

Perfusoren – Br.aun Perfusor Compact

Fazit -> der Vormittag war GEIL! Ich hatte sehr viel Spaß. Besonders habe ich mich gefreut, dass ich eine Internetfreundin nun auch persönlich kennenlernen durfte und wir uns super verstehen. 🙂

Herzliches Danke an die Alltagshelden. Ihr macht das Prima!

15 thoughts on “DER Tag :D

      1. Unknown Unknown Unknown Unknown

        Wenn der nicht völlig anders bemalt ist, würde ich den Unterschied nicht erkennen. Wobei die Flieger, wenn sie Bereitschaft (oder Einsatz) haben vermutlich nicht einfach mal so rumfliegern können.

        Mein bisher dichtester Kontakt zu nem Rettungs-Heli war, als der auf ner Wiese stand, und nach dem Einsatz sehr luftig wieder los ist. Fand mein Podcast-Aufnahmegerät bisschen sehr laut.

      2. Unknown Unknown Unknown Unknown

        ja, dieser wind und druck, der aufkommt, wenn er startet oder landet, ist einfach enorm cool). ich liebe das gefühl! die lautstärke, bzw. der sound generell ist auch klasse!
        deinen zweiten satz kapier‘ ich nicht^^

      3. Unknown Unknown Unknown Unknown

        Ich hab da aufgenommen, mit tragbarem Gerät. Das fand die Turbinen sehr laut und den Wind ziemlich windig.
        Als Podcaster lauf ich öfter mal mit Aufnahmegerät rum. Seit der großen Augen-OP (wo mir die Netzhaut wieder befestigt werden musste), hab ich Krankenhaus-Tagebuch in akustisch gemacht. Das von der neuesten OP hab ich noch hier liegen.

      4. Unknown Unknown Unknown Unknown

        Hups, hab ich den Kommentar glatt nicht gesehen…

        Das hat alles Vor- und Nachteile. Text lässt sich auch einfach über ne dünne Internetanbindung (so ein WLAN aus dem Obstelefon) veröffentlichen. Ne 40MB-Datei mag ich da weder runter- noch hochladen müssen. Aber dafür stecken in den Audio-Dateien dann auch Eindrücke, die sich als Text schwerer vermitteln lassen (schnarchende Zimmermitbewohner).

        Naja, ein Krankenhaus-Tagebuch hab ich hier noch liegen.

  1. Unknown Unknown Unknown Unknown

    so ein ding wuerd ich mir ja auch gern mal von innen anschauen. find das alles super spannend

      1. Unknown Unknown Unknown Unknown

        echt? naechste woche bin ich eh da, vllt kann mir ja auch der coole unfallchirurg weiter helfen 😀 ich dachte halt, dass das eher schwer ist, weil der hubschrauber bei uns zumindest auch relativ oft unterwegs ist..

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